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Wir beantragen Ihre Ferienvermietungsgenehmigung...

Die Kontrollen werden häufiger. Die Ordnungsgelder steigen. Jeder Immobilieneigentümer, der seine Immobilie auf den Balearen vermietet, sollte über eine Ferienvermietungsgenehmigung, d.h. über einen Eintrag seiner Immobilie in dem Ferienvermietungsregister verfügen. Die Beantragung wurde von Jahr zu Jahr umfangreicher und komplizierter: Nun muss auch eine Projektbeschreibung eines Architekten und eine Bewohnbarkeitsbescheinigung neben den üblichen Antragspapieren eingereicht werden. In unserem Team befinden sich erfahrene Architekten und Statiker. Wir stellen Ihren Antrag zusammen und begleiten Sie bei den behördlichen Verfahren. Bei uns bekommen Sie alle Leistungen unter einem Dach.

Ferienvermietung - Pro & Contra

Mallorca ist eine wunderschöne Insel. Sie hat all das zu bieten, was man sich alternativ nur in unterschiedlichen Regionen zusammensuchen könnte: eine Bergregion, die mit dem Siegel “Weltkulturerbe“ versehen wurde, die schönsten und saubersten Strände Europas, eine Infrastruktur, mit der andere Mittelmeerinseln nicht mithalten können, eine ansprechende Hauptstadt und ein Tourismuskonzept, das …

An dieser Stelle weiß man nicht mehr so recht weiter, denn über die letzten Jahre hat sich eher der Eindruck aufgedrängt, dass es kein einheitliches Tourismuskonzept gibt. Der Gruppen- und Feiertourismus scheint nicht mehr so recht erwünscht zu sein. Partywütige Touristen sollen endlich in ihre Schranken gewiesen werden – auch wenn der stagnierende Golf- und Qualitätstourismus vermuten lässt, dass es ohne Massentourismus nicht geht. Mit dem Firmen- und Konferenztourismus ging es aufgrund erheblicher Fehlplanungen gar nicht erst los.

Dies alles zeigt, dass dringend ein einheitliches Konzept verabschiedet werden muss, das gegebene Realitäten nicht weiter ausblendet. Ein wesentlicher Diskussionspunkt muss vor allem auch dem Thema Ferienwohnung / Haus zukommen. Nachdem vor einigen Jahren durch das neu verabschiedete Tourismusgesetz die Genehmigung der tageweisen gewerblichen Vermietung von Ferienhäusern als möglich normiert wurde und durch die Neugestaltung des landesweiten Mietgesetzes den Ferienwohnungen ebendiese Möglichkeit entzogen wurde, fordert der Verband der Wohnungseigentümer vehement die Gleichstellung im Bereich der touristischen Vermietung. Zu Recht?

Der Anteil des Individualtourismus auf der Insel wächst zusehend. Immer mehr Touristen haben keine Lust mehr, sich in ein veraltetes Hotel - und Pauschalarrangement hineinzubegeben. Die Folge: die illegale Vermietung von Ferienwohnungen liegt jährlich im hohen fünfstelligen Bereich. Die Individualtouristen sind damit schon längst zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor im Tourismus geworden. In Restaurants, Geschäften und anderen Bereichen geben sie mehr aus, als der gemeine Pauschaltourist. Kann man darüber einfach so hinwegsehen? Müssen sich die Hoteliers nicht ohnehin dem natürlichen Konkurrenzdruck der Marktentwicklung stellen?

Natürlich spricht auch vieles gegen eine Genehmigungsfähigkeit der gewerblichen Vermietung von Ferienwohnungen. Niemand möchte in seiner Wohnanlage den Swimmingpool ständig mit Touristen teilen oder unter dem Lärm in der wöchentlich neu bezogenen Nachbarwohnung leiden. Ein einheitlicher Standard von Ferienwohnungen wird durch die zuständige Tourismusbehörde kaum regelmäßig überprüft werden können. Touristen müssen damit rechnen, häufiger mit Schlechtleistungen zu leben.

Am Ende ist die Entwicklung kaum aufzuhalten. Die politische Tendenz zielt dahin, die gewerbliche Wohnungsvermietung in die Illegalität und Grauzone abzuschieben. Ist dies vernünftig? Tut sich Mallorca damit einen Gefallen?

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