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Steuerrecht in
Spanien & Europa

Wir beraten nichtresidente Immobilieneigentümer in ihren Steuerangelegenheiten...

Jedes Jahr heißt es auf ein Neues: Die Immobiliensteuer für Nicht-Residente ist dem spanischen Staat gegenüber zu erklären und abzuführen – und fast jedes Jahr ändern sich die Voraussetzungen und Formulare. Jährlich ändert sich zudem die Abfrage des grundlegenden Katasterwertes. Unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen nehmen Ihnen diese Arbeit ab. Wir bereiten für Sie die Formulare vor (Modelos), rechnen für Sie die Steuern aus und führen die Steuern für Sie bei dem zuständigen Finanzamt ab. Wichtig: Wir stellen Ihnen auch die nun obligatorische Zustelladresse für Zustellungen des zentralen Finanzamtes in Madrid zur Verfügung: Steuern und Co.: keine Sorge: wir machen Ihre Steuererklärung!

Post von dem Finanzamt

Warum in Spanien jetzt jeder steuernichtresidente Ausländer eine Fiskalvertretung mit Zustelladresse benötigt

Haben Sie schon einmal Post von dem spanischen Finanzamt erhalten? Wenn Sie die Frage mit „Nein“ beantworten, muss das nicht unbedingt etwas Gutes heißen. Denn die nächste Frage lautet: Wissen Sie überhaupt , welche Zustelladresse auf Ihren Namen bei dem zentralen Finanzamt in Madrid (AEAT) vermerkt wurde bzw. in dem System angegeben wurde? Nein? Das sollten Sie aber wissen! Denn seit dem 01.01.2017 können Sie sich für fehlgeschlagene finanzamtliche Zustellungen, die an Sie als Ausländer gerichtet waren, nicht mehr exkulpieren, in dem Sie vorgeben, sich zu dem Zustellungszeitpunkt nicht in Spanien aufgehalten zu haben. Die Zustellung gilt, auch wenn Sie sie nie erreicht hat. Deutsche Adressen sind nicht gültig bzw. gelten nicht als wirksame Zustelladresse in dem behördlichen Sinne. Mangelnde Annahmen werden mit bis zu 100% Strafaufschlag und horrenden Ordnungsgeldern belegt. Die kurze Frist für die Beantwortung von behördlichen Anschreiben liegt nun bei 5 Werktagen. Viele Schreiben werden auch nur gegen Quittung einer zustellungsberechtigten Person ausgehändigt. Es entstehen daher aufgrund mangelnder postalischer Vorkehrungen immer mehr Fälle von unbeantworteten behördlichen Schreiben, die für die eigentlich Empfangsberechtigten bzw. Empfangsverpflichteten enorme Kosten nach sich ziehen, da sie sich nicht rechtzeitig um eine Fiskalvertretung gekümmert haben.

Lässt man die bisher in dem System vermerkte Adresse in der Datenverarbeitung des spanischen Finanzamts mit dem Model 030 überprüfen, findet sich meist ein völlig veralteter Eintrag – nämlich die Adresse der Gestoria, die die spanische Steuernummer (NIE) beantragt hat oder eine alte nicht mehr aktuelle Wohnadresse. In solchen Fällen ist eine ordnungsgemäße Versendung und Entgegennahme behördlicher Schreiben sodann nicht gewährleistet bzw. unmöglich.

Wie kann eine Berichtigung erfolgen und welche Adresse sollte für die Zukunft angegeben werden? Eine Berichtigung der Zustelladresse kann durch das Steuerformular 030 erfolgen. Hierin muss eine Adresse angegeben werden, an der der Adressat ständig erreicht werden kann – das heißt evtl. Zustellungen ganzjährig auch persönlich quittieren kann. Da viele Residenzialtouristen bzw. Teilzeitresidenten dies aufgrund ihrer vorübergehenden Abwesenheit nicht garantieren können, sollten diese eine kommerziell bereitgestellte Zustelladresse nutzen. In dem von einem Fachmann einzureichenden Antrag sollte die Adresse eines beauftragten Steuerberaters oder beauftragten Rechtsanwalts angegeben werden, dessen Büro bzw. Kanzlei ständig besetzt ist bzw. Zustellungen immerzu überwacht werden können.

Einige Steuerbüros und Kanzleien bieten einen solchen Service an. Der positive Nebeneffekt ist, dass die beauftragte Person, die sämtliche Zustellungen an der eingerichteten Zustelladresse erhält, als Spezialist und Steuerkundiger den Inhalt des zugesandten Bescheids sofort einordnen kann und dem Adressaten und Steuermandanten auch umgehend erklären kann, was zu tun ist.

Nur auf diese Weise ist eine lückenlose Überwachung von behördlichen Zusendungen gewährleistet. Es ist daher jedem ausländischen Immobilieneigentümer dringend anzuraten, eine professionell betreute und kommerziell angebotene Zustelladresse einzurichten.

 

 

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